Fragen & Antworten
Manchmal kämpfen unsere Kunden mit den kleinen Tücken des Barcode-Alltages.
Wir möchten hier gerne einige hilfreiche Antworten zu häufig gestellten Fragen geben.
Da diese Seite ständig aktualisiert wird, empfehlen wir einen regelmäßigen Besuch.

- Wie erreiche ich es, daß mein RAMSES-A Drucker das letzte gedruckte Etikett richtig an die Abreißkante vorschiebt?
- Wie spreche ich meinen PYRAMID-Drucker im Q-Label an?
- Wie funktioniert eigentlich eine KeyboardWedge an einem Scanner ?
- Welche Windows-Druckertreiber benutze ich für den RAMSES-A oder OSIRIS?
- Kann ich einen Scanner an einen Notebook anschließen?
- Brauche ich einen Thermo- oder Thermotransferdrucker?
- Welche Datenfunksysteme gibt es?
- Ich drucke aus ACCESS heraus 50 gleiche Etiketten und der Drucker macht nach jedem Etikett eine kleine Pause.
- Kann der Laserstrahl eines Barcodescanners die Augen verletzen?
- Ich habe meien Drucker an die parallele Schnittstelle angeschlossen und er "spinnt", wenn er drucken soll.
- Ich erhalte immer einen Buchstaben vor meinem Barcode, wenn ich ihn einscanne.
- Ich arbeite unter WindowsNT und schike aus DOS Druckaufträge über die COM2 an den Drucker, aber er druckt nicht.

zu 1.
Zuerst einmal ist die Option TEAR ON am Bedienpanel einzustellen (siehe Handbuch).
Aber aufgepaßt: Software überschreibt Hardware!
- Über Windows Druckertreiber muß diese Option im Druckertreiber selber auch noch eingestellt werden.
- Bei Ansteuerung in der Kommandosprache ist das entsprechende Kommando zu setzen.
- Bei der Ansteuerung mit QLabel 5.40 ist diese Option leider nicht einstellbar und ein Druckauftrag neutralisiert die Druckereinstellung.
Mit der deutschen QLabel Version III ist dies nicht der Fall !

zu 2.
Ursprünglich ist QLabel für die Benutzung der EZ-Etikettendrucker sowie für S4 und T4 ausgelegt. Die PYRAMID Drucker werden in der gleichen Emulation angesprochen.
D.h. Sie müssen gemäß folgender Tabelle einen im QLabel vorgeschlagenen Drucker ansprechen.
SPHINX = EZ2plus
OSIRIS = EZ4plus
RAMSES-KS = EZ-TT
RAMSES-A = S4 bis Version 5.XX oder ab QLabel III = EZ4206

zu 3.
Der Scanner emuliert mit der KeyboardWedge (Tastaturweiche) nichts anderes als Tastatureingaben.
Mit dem Y-Kabel werden sowohl Tastatur als auch Scanner an den Tastatureingang eines PCs angeschlossen.
Steht der Cursor des PCs also in einem Eingabefeld, werden die eingescannten Barcodedaten in dieses Feld hineingeschrieben , so als wenn Sie die Daten mit der Tastatur eingegeben hätten.
Achtung: Die meisten Scanner befinden sich mit der DEAFAULT-Einstellung im RS232-Modus und müssen über das Parametrierhandbuch auf die KeyboardWedge eingestellt werden!

zu 4.
Im Lieferumfang der Drucker ist QLabel und beim RAMSES-A zusätzlich eine Diskette mit den Treibern SWT95 (Windows 95/98) und SWT40 (WinNT 4.0) enthalten.
Auf der Diskette 2 von QLabel sind die Treiber für SPHINX, OSIRIS und RAMSES-KS sowie einfache Treiber für den RAMSES-A.
SWT95 und SWT40 sind Treiber von SeagullScientific für den C.ITOH S4. Diese Treiber berücksichtigen wesentlich mehr die Geräteeigenschaften des zum S4 kompatiblen RAMSES-A. Sie können also diesen Treiber auch benutzen, sollten sich aber klar darüber sein, daß er ewas mehr Fingerspitzengefühl benötigt, als die einfacheren Treiber der QLabel Diskette.

zu 5.
Grundsätzlich an die RS232-Schnittstelle mit zusätzlicher Stromversorgung (Netzteil oder Adapterkabel zur externen Tastaturbuchse) für den Scanner - über die RS232 wird keine Stromversorgung geliefert.
Sollen die Barcodedaten in eine Eingabemaske geschrieben werden, muß man dem Scanner an die Buchse für eine externe Tastatur anschließen.
Manche Notebooks "sperren" aber dann die eigene Tastatur.
Dann muß man unseren PhoneyKey an das offene Ende des Scanner-Y-Kabels anschließen.
Der sorgt für eine reibungslose Funktion der Notebooktastatur.

zu 6.
Thermotransfer (also Mit Farbband) ist zu empfehlen bei folgenden Anforderungen:
| -- | die Information auf den Etiketten soll auch nach ca. 10 Monaten noch lesbar sein |
| -- | die Etiketten kommen mit Reinigungsmitteln oder Lösungsmitteldämpfen in Berührung |
| -- | die Etiketten unterliegen mechanischen Reibungen oder Wärmeeinflüssen |
| -- | die Etiketten werden stärkerem UV-Licht ausgesetzt (Schaufenster!) |
| -- | die Etiketten haben eine Marketingfunktion (Qualität des Druckbildes, satte Schwarzfarben...) |

zu 7.
Es gibt die Schmalband- (433MHz) und Breitbandtechologie (2,4GHz).
Im 433MHz-Bereich tummel sich viele Anbieter von Datenfunksystemen, da dieser Bereich nur begrenzt zulassungspflichtig ist (max. Ausgangsleistung 50Milliwatt).
Allerdings arbeiten in diesem Bereich auch andere Systeme wie Kran- und Garagentorsteuerungen, Babyphone und analoge Schnurlostelephone.
Die ältesten Rechte haben die ebenfalls hier aktiven Amateurfunker, die allerdings mit einer gehörigen Ausgangsleistung von max. 750Watt funken dürfen.
Setzt man ein 433MHz-System ein und es läßt sich ein Amateurfunker in der Nähe nieder oder die Nachbarschaft hält sich über den Zustand des Nachwuchses mittels eines Babyphones auf dem Laufenden, sind Probleme zu erwarten.
Im Breitbandbereich finden wir ausschließlich Datenfunk. Die beiden derzeit gängigsten Systeme sind Cisco und Spectrum24 von Symbol.
Beide nutzen den gleichen Breitbandfrequenzbereich 2,4GHz aber unterschiedliche Protokoll-Verfahren

zu 8.
ACCES (und auch Word) gehen davon aus, daß Sie die intelligenten Funktionen des Programmes nutzen und unterschiedliche Datensätze drucken.
Also wird jede Kopie des Dokuments einzeln an den Etikettendrucker geschickt.
Schalten Sie im Fenster "Drucken" die Funktion "Exemplare sortieren" aus und der Erfolg stellt sich sicher sofort ein.

zu 9.
Grundsätzlich: Man sollte nie direkt in den Laserstrahl blicken obwohl der Lidschluß-Reflex des Auges für zuzätzlichen Schutz sorgt.
Allerdings sind Barcodelaser der Klasse 2 und 3a - und DAS sind die meisten Barcodescanner - ausgiebig geprüft und als ungefährlich eingestuft worden.
Bei sogenannten LongRange-Scannern (also Reichweiten bis 10 Metern) werden Laser der Klassen 3b eingesetzt.
Hier gelten die wesentlich strengeren Vorschriften VBG93 (Laserschutzbeauftragter, Kennzeichnung der Arbeitsbereiche ect.).

zu 10.
Vermutlich schiebt er unregelmäßig Etiketten vor oder geht auf Störung.
In den BIOS-Einstellungen Ihres Systems finden Sie unterschiedliche Modi für den parallelen Port:
SPP, EPP und ECP bzw. auch ECP/EPP
Weiter können Sie im Windows-Druckermanager die LPT als "Druckerschnittstelle" oder "ECP-Druckerschnittstelle" einrichten und in der Kartei "Spool-Einstellungen" diese als bidirektional aktivieren oder deaktivieren.
Diese Vielfalt hat uns Microsoft in Absprache mit den renomierten Druckerherstellern beschert - man wollte die Datenkommunikation zwischen Druckern und dem PC immer schneller machen.
Dieser Innovationsgeschwindigkeit konnten die Hersteller von Etikettendruckern oder Etikettensoftware nicht ganz folgen.
Und leider ist die Funktionalität auch noch etwas systemabhängig.
Wir empfehlen als ersten Versuch:
- Bei Benutzung von Windows-Druckertreibern im BIOS "ECP/EPP" und im Druckermanager "ECP-Druckeranschluß", bidirektionle Unterstützung deaktivieren
- Bei Benutzung von Qlabel "ECP/EPP" im BIOS
- .... danach mit anderen Möglichkeiten durchtesten - sorry.

zu 11.
Schalten Sie mit dem Parametrierhandbuch den Code-Identifier AUS. Der Buchstabe steht für die Art es Barcodes.


